Homöopathie bei PMS

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Das prämenstruelle Syndrom (PMS) tritt bei den betroffenen Frauen nach dem Eisprung, in der zweiten Zyklushälfte auf. Die Beschwerden können sich erst kurz oder bereits 14 Tage vor dem Einsetzen der Periode bemerkbar machen. Mit ursächlich für das Auftreten der Beschwerden ist die hormonelle Veränderung in diesem Zeitraum: Die Progesteron-Produktion steigt, während die des Östrogens fällt.
Die Symptome können physischer und/oder psychischer Natur sein. Häufig sind ein Spannungsgefühl in den Brüsten und Unterleibsbeschwerden von unterschiedlicher Ausprägung, Verdauungsbeschwerden, auch Kopf- oder Rückenschmerzen sowie Wassereinlagerungen sind an den Tagen vor den „Tagen“ nicht selten. Viele Frauen fühlen sich einfach nicht wohl in ihrer Haut, leiden unter Stimmungsschwankungen, Schlafproblemen oder Heißhungerattacken und sind seelisch ebenso wie körperlich weniger belastbar. Diese wahrhaft „Regel mäßig“ wiederkehrenden Beschwerden machen einigen Frauen erheblich zu schaffen, als PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung) etwa wird eine starke psychische Ausprägung, verbunden mit Depressionen und Ängsten, bezeichnet.
Tatsächlich haben bis zu 40 Prozent aller Frauen unangenehme PMS-Symptome – darunter befinden sich bis zu acht Prozent, für die die Belastung und die Einschränkung im Alltag erheblich ist. Umso wichtiger also ist es, Möglichkeiten zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, die für Linderung sorgen.
Im Falle von PMS konnten mit homöopathischen Mitteln immer wieder gute Erfolge verzeichnet werden. Diese Mittel (in Form von Globuli) wirken nach dem Prinzip, Ähnliches mit Ähnlichem zu bekämpfen. Die Wahl der Mittel richtet sich also nach den individuellen Symptomen.
Cimicifuga D12-Globuli etwa haben sich sowohl bei Hautproblemen als auch bei Kopf- und Kreislaufbeschwerden sowie bei krampfartigen Unterbauchschmerzen bewährt.
Magnesium carbonicum D12-Globuli helfen in Fällen, wo Müdigkeit, Gereiztheit und Kopfschmerzen, ähnlich einer nahenden Erkältung, dominieren.
Bei Spannungsschmerz in der Brust, Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen und heftigen, migräneartigen Kopfschmerzen, womöglich einhergehend mit Schwindel, Sehstörungen und schlechter Gemütsverfassung kann die Anwendung von Cyclamen D6 helfen.
Jeweils wird die Einnahme von 5 Globuli zweimal täglich vom 14. Zyklustag an bis zum Beginn der Regelblutung empfohlen.
Als Soforthilfe bei krampfartigen Unterbauchschmerzen, bei denen sich Wärme, beispielsweise durch eine Wärmeflasche, positiv auswirkt, hat sich die Einnahme von 5 Globuli Magnesium phosphoricum D4 bewährt. Dieses sollte zunächst stündlich, danach drei- bis viermal täglich eingenommen werden. Nach dem gleichen Einnahme-Schema funktionieren auch Chamomilla D6-Globuli, wenn die Bauchschmerzen von Blähungen und Erbrechen begleitet werden.
Grundsätzlich soll man Globuli in etwas Wasser aufgelöst trinken (nie mit einem Metall-Löffel umrühren) oder sie sich einfach auf der Zunge zergehen lassen.

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